
Harald Kegler, apl. Prof. Dr.-Ing. habil., ist Diplom-Ingenieur für Stadtplanung. Er promovierte und habilitierte zu Themen der Geschichte der Disziplin Stadtplanung und der Landesplanung im 20. Jahrhundert. Zudem verfügt er über langjährige Erfahrungen der stadt-regionalen Planung (SEK, REK, Leader-Projekte), mit besonderem Akzent auf Bürgerbeteiligung, technischen Infrastrukturen (Verkehrs- und Energiesysteme) sowie Konzeptentwicklung für nachhaltige, resiliente Stadtentwicklung. Er arbeitet insbesondere auf dem Gebiet der Forschung und Planung zur Stadt-Resilienz. Die Themen urbane Resilienz/nachhaltige Planung, Planungsgeschichte und Planungstheorie vertritt er auch in der Lehre an der Universität Kassel, Fachbereich Architektur - Stadtplanung - Landschaftsplanung, im Institut für urbane Entwicklungen (Lehrgebiet Stadterneuerung/Planungstheorie). Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Format Forschendes Lernen. In der internationalen Forschungskooperation liegen die Schwerpunkte in den USA, Indien, Westafrika, Südosteuropa und Kuba. Von 2013 bis 2023 lehrte er an der Universität Kassel. Vorher war er Gastprofessor an der University of Miami/USA und an der Bauhaus-Universität Weimar. Zusammen mit Prof. Dr. Stefanie Hennecke, Fachgebiet Freiraumplanung, initiierte er 2017 das „Zentrum für Planungsgeschichte“ an der Universität Kassel.2023 trat er in den Ruhestand.
Seit 2024 lehrt er an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Geowissenschaften und Geographie als Lehrauftrag zu Themen der regional- und Siedlungsgeografie (Regionalentwicklung). Ein besonderer Schwerpunkt der Lehre und Forschung widmet sich dem im Aufbau befindlichen „Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ in Halle (Saale).
Planungsgeschichte 19. und 20. Jahrhundert; Resilienz/Urban Resilience (Forschungsgruppe an BHU);
internationale Vortragstätigkeit:
Italien, Spanien, England, Polen, Österreich, Israel, USA, Kanada;
Europäischer Preis für Stadtplanung, 1998 (Masterplan Bitterfeld/Wolfen) – in Partnerschaft;
Projekt „Industrielles Gartenreich“ 2. Preis im Bundeswettbewerb „Regionen der Zukunft Deutschlands“, 2000;
1. Preis im Bundeswettbewerb „Stadtumbau-Ost“ - in Partnerschaft, 2002;
stadtregionaler Umbau unter demografischen, energetischen/klimatischen, neuen ökonomischen und kulturellen Parametern in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Interrreg-Projekt zur Revitalisierung von Bergbauarealen/Brachen (mit Partnern in Italien, Österreich, Tschechien, Rumänien, Slowakei und Deutschland, 2003-2006);seit 2006: ExWoSt: Innovationen für Innenstädte, Energetische Stadterneuerung, MoRo: Anpassungsstrategien von peripheren Regionen an den demografischen Wandel, Modellprojekte zum demografischen Wandel und zur Revitalisierung von Umbauarealen/Brachen; Mitwirkung an der IBA Thüringen; Strateggische Planungen für Sachsen-Anhalt (demografische Anpassungsstrategien für den ländlichen Raum; Vision Anhalt 2025)
Vereinigung der Stadt-, Regional- und Landesplaner (SRL) seit 1991; Congress for the New Urbanism in den USA (CNU) seit 1998;
Gründungsmitglied von C.E.U. (Council for European Urbanism) seit 2003; Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanismusforschung GSU seit 2004;
Academy of Urbanism Großbritannien seit 2010,
Akademie für Raumentwicklung in der Leibnitz-Gemeinschaft ARL (Gast) www.arl-net.de