Harald Kegler

Harald Kegler

Vita:

geb. 1957 in Aschersleben; Studium Architektur und Städtebau an der Hochschule für Architektur und Bauwesen Weimar; Diplom 1983 über Stadterneuerung; Dissertation 1983-86 zur Geschichte der Disziplin Stadtplanung 1871-1922 (Dr.-Ing. für Stadtplanung); Lehrtätigkeit an der TH Cottbus; von 1987 bis 1999 am Bauhaus Dessau: stellvertretender Direktor der Stiftung Bauhaus Dessau und Leiter der Experimentellen Werkstatt von 1993 bis 1999; Hautprojekt: „Industrielles Gartenreich“ – Grundlage für die EXPO-Korrespondenzregion Dessau-Bitterfeld-Wittenberg;


Lehre:

Gastprofessor an der University of Miami/USA – School of Architecture (1999-2001); ab 2008 Lehre an der Bauhaus-Universität Weimar/Institut für Europäische Urbanistik als Gastwissenschaftler/ 2011/12 Vertretungsprofessor für Stadtplanung im Studiengang Urbanistik; ab 2012 Privatdozent an der Bauhaus-Universität Weimar für nachhaltige Planung

wiss. Qualifizierung:

Promotion 1987, Habilitation 2012;

Bürotätigkeit:

seit 2000 freischaffend als Stadt- und Regionalplaner (eigenes Büro: Labor für Regionalplanung, Dessau/Ferropolis);
Arbeitsschwerpunkte:
Stadtumbau, Stadt- und Regionalplanung, Kunst- und Kulturprojekte im öffentlichen Raum, Umnutzung von Altindustriearealen/ Industriekultur, Werkstatt - & Beteiligungsverfahren (Charrette) sowie Mitwirkung an IBA-Projekten; energetischer Stadtumbau, Revitalisierung von Brachen/interaktive Flächennutzung sowie Konzepttätigkeit auf städtischer und ländlicher Ebene (SEK, REK, ILEK, Leader)

Forschung:

Planungsgeschichte 19. und 20. Jahrhundert; Resilienz/Urban Resilience (Forschungsgruppe an BHU);
internationale Vortragstätigkeit:
Italien, Spanien, England, Polen, Österreich, Israel, USA, Kanada;

Preise:

Europäischer Preis für Stadtplanung, 1998 (Masterplan Bitterfeld/Wolfen) – in Partnerschaft;
Projekt „Industrielles Gartenreich“ 2. Preis im Bundeswettbewerb „Regionen der Zukunft Deutschlands“, 2000;
1. Preis im Bundeswettbewerb „Stadtumbau-Ost“ - in Partnerschaft, 2002;

Strategische Planungen/Bundes- & Landesmodellprojekte:

stadtregionaler Umbau unter demografischen, energetischen/klimatischen, neuen ökonomischen und kulturellen Parametern in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Interrreg-Projekt zur Revitalisierung von Bergbauarealen/Brachen (mit Partnern in Italien, Österreich, Tschechien, Rumänien, Slowakei und Deutschland, 2003-2006);seit 2006: ExWoSt: Innovationen für Innenstädte, Energetische Stadterneuerung, MoRo: Anpassungsstrategien von peripheren Regionen an den demografischen Wandel, Modellprojekte zum demografischen Wandel und zur Revitalisierung von Umbauarealen/Brachen; Mitwirkung an der IBA Thüringen; Strateggische Planungen für Sachsen-Anhalt (demografische Anpassungsstrategien für den ländlichen Raum; Vision Anhalt 2025)

Mitgliedschaften:

Vereinigung der Stadt-, Regional- und Landesplaner (SRL) seit 1991; Congress for the New Urbanism in den USA (CNU) seit 1998;
Gründungsmitglied von C.E.U. (Council for European Urbanism) seit 2003; Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanismusforschung GSU seit 2004;
Academy of Urbanism Großbritannien seit 2010,
Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung DASL seit 2011

 

 

 

1. Preis beim Wettbewerb:
Stadtumbau-Ost - des Bundes-
ministeriums für Verkehr, Bau-, und Wohnungswesen (Beitrag für Gräfenhainichen) zusammen mit Partnern aus Berlin und Gräfenhainichen

Regionales Entwicklungskonzept (REK) Dübener Heide